Achtung: Humor!

Darf man sich über den Tod lustig machen? Ist Humor in der Betreuung Leidender, Sterbender und in der Freitodbegleitung erlaubt? Die Pflegefachfrau Margret Füchsle stellte in einem Referat fest: «Die Sterbenden bringen oft einen Humor mit rein, der deftig und fast richtig skurril ist. – Sterbende Menschen sind mehr als sterbend. Kein Mensch will in seiner letzten Lebensphase nur auf dieser Ebene wahrgenommen werden.» Das erleben wir bei DIGNITAS in unserer Beratungstätigkeit und bei Freitodbegleitungen seit Jahren auch so. Was man als lustig empfindet, ist individuell, persönliche Geschmacksache. Wer der Meinung ist, Witze hätten am Lebensende keinen Platz, der möge diese Seite verlassen. Alle anderen finden hier eine kleine Auswahl an tiefgründigem Humor, beissender Satire, Situationskomik, politisch (un)korrekte Seitenhiebe, usw. in Sprüchen, Karikaturen und Videos. Der Tod ist doch das Letzte!

 

Otto Reutter (1870 - 1931), bürgerlicher Name Friedrich Otto August Pfützenreuter, deutscher Sänger, Liederschreiber und Komiker: «Bevor du sterbst und einziehst in die Fremde...»

 

Der Schweizer Kabarettist Michael Elsener über deutsches Temperament, Schweizer Kernkompetenzen, Lebenserwartung und Sterbehilfe, in der SWR Spätschicht vom 12. Juli 2017

 

«Wer kriegt die Omi?» Ausschnitt aus der ZDF Kabarettshow «Mann, Sieber!» vom 9. Mai 2017, siehe auch www.mannsieber.de

 

Peter Thulke, 25. Oktober 2015:

 

Schild in den Sophie-Gips-Höfen in Berlin-Mitte, Zitat von Bazon Brock (Jürgen Johannes Hermann Brock)

 

Die Basler Fasnacht 2016 und DIGNITAS

Schnitzelbängg, eine in Reime verpackte spitze Kommentierung von Vorkommnissen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft seit der letzten Fasnacht, vorgetragen in Baaseldytsch, der Basler Mundart, hat Tradition. Es ist nicht verwunderlich, dass auch Dignitas aufs Korn genommen wird – und wir fühlen uns geehrt, von den Basler Bebbi „eingereimt“ zu werden!

Käller-Assle

«Wiirscht, sind bees, han ych vernoo.
Lääbensgfäärlig, sait d WHO.
Prompt gits jetzt, das find ych krass,
Wurschtsalat bi dr Dignitas.»

BMG, die Zeedel in Trauerrand gehüllt, mit dem Sujet „Morta Bella“

«Dangg Exit, Dignitas und Co
kasch hitt stärbe, wenn d wotsch go.
Gfallts dr nitt, bisch stäärbewillig,
isch s dir z dyyr, hättsch s lieber billig.
Soll der Tod nit so vyl koschte,
denn flieg schnäll in nooche Oschte.
Gang no Syrie, wenn das goht,
dert bisch in zwai, drey Dääg au doot!»

 

Im «Spiegel Online», 4. September 2012:

 

Im Adventskalender «Das Ende des Wintermärchens» des Satiremagazins «Titanic»,
13. November 2015:

 

Auf der Internetseite der gbs Köln, 7. November 2015:

 

In «Kiez und Kneipe», Lokalblatt und Wirtschaftszeitung - Von Neuköllnern für Neuköllner, 8. Februar 2015:

 
 

Aktuelles

 

Sehens-Wert


«Unser Ziel? Irgendwann zu verschwinden»

Interview mit L.A. Minelli

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Zeitschrift
Mensch + Recht

Die aktuelle Ausgabe
Nr. 145, September 2017

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«Deutsche Politik
und Sterbehilfe»

Artikel von L.A. Minelli in
«Aufklärung und Kritik»

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«Die letzte Reise»

Ein Erlebnisbericht
von Lea R. Söhner

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Stellungnahme von
DIGNITAS zuhanden der
Enquetekommission
«Würde am Ende des
Lebens» in Österreich

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