Länder mit Regelung zur Sterbehilfe
Schweiz
Das am 1. Januar 1942 in Kraft getretene Schweizer Strafrecht pönalisiert die Beihilfe zum Freitod lediglich dann, wenn selbstsüchtige Motive im Spiel sind.
Niederlande
Seit Inkrafttreten am 1. April 2002 besteht in den Niederlanden ein «Euthanasie-Gesetz» welches in einem Erlass die Lebensbeendigung auf Verlangen des Sterbewilligen sowie den begleiteten Freitod regelt.
Englische Fassung des niederländischen Euthanasiegesetzes (Link)
Belgien
Ein «Euthanasie-Gesetz», welches die Lebensbeendigung auf Verlangen des Sterbe-willigen durch Ärzte erlaubt, ist am 22. September 2002 in Kraft getreten. Es wird ergänzt durch das Patientenrechts-Gesetz vom 22. August 2002 sowie ein Gesetz zur Regelung der Palliativbehandlung.
Französische Fassungen der belgischen Gesetze (Link zur Webseite von ADMD)
Luxemburg
Seit dem 16. März 2009 bestehen ein Gesetz über Palliativpflege, Patientenverfügung und Sterbehilfe sowie ein Gesetz über Sterbehilfe und assistierten Suizid.
Französische Fassung des luxemburgischen Euthanasiegesetzes (Link)
US-Staat Oregon
Seit 1998 regelt ein Gesetz, der 'Death with Dignity Act' die Beihilfe zum Freitod durch Ärzte für terminal kranke Patienten, bei denen eine Lebenserwartung von sechs Monaten oder kürzer prognos-tiziert wurde.
Website der Regierung mit Link zum Gesetz, Jahresberichten, usw. (Link)
US-Staat Washington
Seit 2008 besteht ein ähnliches Gesetz, ein 'Death with Dignity Act' wie im US-Staat Oregon.
Website der Regierung mit Link zum Gesetz, usw. (Link)
US-Staat Montana
Theoretisch wurde Montana der dritte Staat in den USA, der die Beihilfe zum Freitod legalisierte: im Dezember 2009 entschied District Judge Dorothy McCarter vom Supreme Court of Montana, dass gemäss der Verfassung von Montana, Artikel II, Paragraph 4 und 10, der terminal kranke Bob Baxter ein Recht auf einen würdigen Tod hat und sein Arzt gleichzeitig ein Recht auf Schutz vor einer Strafverfolgung.
Urteil des Obersten Gerichtshofs von Montana in englischer Sprache (PDF)
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