Aktuelles / Blog

 

22. Juni 2017

Kommentar von DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben zu den «Ad-Hoc Empfehlungen» des Deutschen Ethikrates vom 1. Juni 2017 zum Entscheid BVerwG 3 C 19.15 des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 2. März 2017 (PDF)


9. Mai 2017

«Selbstbestimmt von der Geburt bis in den Tod –
Von der pränatalen Diagnostik bis zur Sterbehilfe»

Referat von Ludwig A. Minelli bei den Freidenkerinnen Winterthur (PDF)


9. Mai 2017

«Unser Ziel? Irgendwann zu verschwinden»

Interview in «Der Landbote» mit Ludwig A. Minelli, dem Gründer unseres Vereins «DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben» (Link)


20. März 2017

Antwort von DIGNITAS auf den Kommentar „Wir, die Natur oder die Politik?“ von Annalisa De Vecchi, in der «Südostschweiz», 14. März 2017 (PDF)


2. März 2017

Entscheid BVerwG 3 C 19.15 des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig (Link)

Communiqué von DIGNITAS, auf Englisch (PDF)

Das deutsche Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat der Klage von Ulrich Koch im Prinzip stattgegeben, der verlangt hat, Schwerstkranken in Deutschland dürfe der Zugang zu einem wirksamen Mittel zum Zwecke der selbstbestimmten, eigenen Leidens- und Lebensbeendigung nicht verwehrt werden. Das höchste deutsche Verwaltungsgericht hat dabei auch das Recht eines schwer und unheilbar kranken Menschen anerkannt, selber zu entscheiden, wann und wie er sterben will. Im Verfahren ging es um seine Ehefrau, die am 12. Februar 2005 ihr Leiden und Leben mit Unterstützung und Begleitung unseres Vereins DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben selbstbestimmt beendet hat, nachdem es ihr die deutschen Behörden versagt hatten, Zugang zum Mittel Natrium-Pentobarbital zu erhalten, um zu Hause in Deutschland selbstbestimmt sterben zu können. Sie war dadurch gezwungen worden, eine beschwerliche Reise zu DIGNITAS zu unternehmen. Frau Koch war nach einem Unfall hochgradig querschnittgelähmt, musste ständig beatmet werden und litt unter Schmerzen und Krämpfen. Der juristische Kampf um ihr Recht auf Selbstbestimmung hat mehr als zwölf Jahr gedauert.


21. Februar 2017

Medienmitteilung von DIGNITAS

7. Bericht über die Qualitätskontrolle der Dienstleistungen bezüglich Freitodbegleitungen bei DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben publiziert. Ausführlicher Bericht zeigt professionelle Tätigkeit von DIGNITAS (PDF)


9. Januar 2017

«Lunch-Talk» Sendung von TELE TOP und den Zürcher Oberland Medien in Wetzikon. Gründer Ludwig A. Minelli und Leitungsmitglied Sandra Martino von DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben stellen sich den Fragen von Moderator Stefan Nägeli. (Link)


1. Januar 2017

Medienmitteilung von DIGNITAS

DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben wächst;
Zahl der Freitodbegleitungen rückläufig (PDF)


6. Dezember 2016

«Bischof Vitus Huonder fördert den Exodus»

Kommentar von DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben zu «Humanes Sterben aus der Sicht des Glaubens – Wort zum Tag der Menschenrechte 10. Dezember 2016» von Msgr. Dr. Bischof Vitus Huonder, Bischof von Chur (PDF)


28. November 2016

«Sterben und Tod - Tabuthemen offen diskutieren»

Diskussionsrunde im «Haus zum Schiff», Ermatingen, mit:

René Küenzli, Präsident Top60-Thurgau
Max Dösegger, ehemaliger Haus- und Kantonsarzt Thurgau
Silvan Luley, DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben
Robert Böhni, Moderation, Bodensee TV


2. November 2016

«Verzerrte Optik – wie man in den Medien mit Statistik Unruhe und Druck schafft»

Replik / Kommentar von DIGNITAS - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben zu „Politblog Sterbehilfe – eine problematische Erfolgsgeschichte“ von Daniel Foppa im Tages Anzeiger, 15. Oktober 2016 (PDF)


17. September 2016

«Vorsorge - Wahlfreiheit im Leben und am Lebensende»

Referat von Silvan Luley am «Tag des Friedhofs» in Luzern (PDF)


19. August 2016

«Was ist Lebens-Wert, das "Schweizer System" – juristische und
praktische Aspekte, und mehr»

Referat an der Klinik Lengg für Epileptologie und Neurorehabilitation in Zürich, für Studierende der höheren Fachschule für Pflegeberufe (PDF)


11. Juli 2016 / 6. Juni 2016 / 6. Februar 2015

Mit einem einstimmigen 9:0 Entscheid hat der kanadische Supreme Court am 6. Februar 2015 die Abschnitte des Strafrechts für ungültig erklärt, welche ärztliche Beihilfe zum Suizid verbieten. Dieser Entscheid trat mit Aufschub von 12 Monaten, der auf Antrag der Regierung um 4 Monate verlängert wurde, am 6. Juni 2016 in Kraft. Das bedeutet, dass es in Kanada nicht länger gegen das Gesetz ist, wenn ein Arzt unter gewissen Bedingungen einer schwer kranken Person hilft ihr Leben zu beenden.

Entscheid des Supreme Court von Canada im Fall Carter v. Canada (Link)

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte des Entscheids (Link zur BCCLA)

Medien-Berichterstattung (Link)

Am 17. Juni 2016 wurde die «Bill C-14» – ein Gesetz, um das Strafrecht und weitere Gesetze zu ändern (Medical Assistance in Dying = Medizinische Unterstützung beim Sterben) – durch das kanadische House of Commons und den Senat verabschiedet und ist jetzt in Kraft. Das Gesetz erlaubt durch Ärzte durchgeführte Freitodbegleitung sowie Aktive Sterbehilfe.

Zusammenfassung der Gesetzgebung von Bill C-14 (Link)

Das Gesetz C-14 auf Englisch und Französisch (Link / PDF)

Organisation «End of Life Planning Canada» (Link)

Organisation «Right to die Society of Canada» (Link)

Organisation «Dying with Dignity Canada» (Link)

Das Gesetz C-14 wird jedoch in einem neuen Gerichtsverfahren überprüft, da es nach Meinung diverser Fachpersonen und Organisationen nicht in Übereinstimmung mit dem 9:0 Entscheid des kanadischen Supreme Court ist; das Gesetz beschränkt den Zugang zur Hilfe auf Patienten, deren natürlicher Tod „einigermassen / vernünftigerweise vorhersehbar“ ist. Im Gegensatz zum Supreme Court Entscheid verweigert das Gesetz den Zugang für die Gruppe von Patienten, welche an schweren chronischen Krankheiten leiden und nicht dem Lebensende nahe sind. (Link)


11. - 14 Mai 2016

WF Amsterdam 2016 WF Amsterdam 2016: The 2016-2018 Board of the WFRtDS WF Amsterdam 2016

WFRtDS World Federation of Right to Die Societies
Internationale Konferenz in Amsterdam

«DIGNITAS-Germany: 10 years of dealing with politics»
Referat von Sandra Martino (PDF)

«The Swiss model of assisted dying and DIGNITAS’ work with the ECHR»
Referat von Silvan Luley (PDF)

WF Amsterdam 2016 WF Amterdam 2016 WF Amsterdam 2016


18. Februar 2016

Die Basler Fasnacht 2016 und Dignitas

Schnitzelbängg, eine in Reime verpackte spitze Kommentierung von Vorkommnissen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft seit der letzten Fasnacht, vorgetragen in Baaseldytsch, der Basler Mundart, hat Tradition. Es ist nicht verwunderlich, dass auch Dignitas aufs Korn genommen wird – und wir fühlen uns geehrt, von den Basler Bebbi „eingereimt“ zu werden!

Käller-Assle

«Wiirscht, sind bees, han ych vernoo.
Lääbensgfäärlig, sait d WHO.
Prompt gits jetzt, das find ych krass,
Wurschtsalat bi dr Dignitas.»

BMG, die Zeedel in Trauerrand gehüllt, mit dem Sujet „Morta Bella“

«Dangg Exit, Dignitas und Co
kasch hitt stärbe, wenn d wotsch go.
Gfallts dr nitt, bisch stäärbewillig,
isch s dir z dyyr, hättsch s lieber billig.
Soll der Tod nit so vyl koschte,
denn flieg schnäll in nooche Oschte.
Gang no Syrie, wenn das goht,
dert bisch in zwai, drey Dääg au doot!»


20. Januar 2016

Referat am Klettgau-Gymnasium, Tiengen auf Einladung der Ethikkurse Klassen 10a/b und 10c/d mit ihrem Lehrer Axel Knoche (PDF)


2. Dezember 2015

Medienmitteilung der fünf Schweizer Selbstbestimmung-Organisationen: Zahnloses Öffentlichkeitsgesetz begünstigt voreingenommene Forschung - Nationales Forschungsprogramm 67 „Lebensende“ verliert seine Glaubwürdigkeit (PDF)


6. November 2015

Medienmitteilung der Vereine DIGNITAS - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben (Sektion Deutschland) e.V. und DIGNITAS - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben, Forch, Schweiz zum Entscheid des Bundestags, die Frage der Beihilfe zum Suizid als Form der Sterbehilfe nach dem fraktionsübergreifenden Gruppenantrag Brand/Griese mit strafrechtlichen Mitteln zu regeln (PDF)

Medien-Mitteilung von EXIT (Deutsche Schweiz): Einige Hundert EXIT-Mitglieder in Deutschland betroffen - Selbstbestimmung in der Schweiz wahren (PDF)

Kommentar: Zurück ins Mittelalter und Sieg der Lobbyisten (Link)

Liste der Mitglieder des Bundestages, welche Selbstbestimmung, Wahlfreiheit, Demokratie, Grund- und Menschenrechte missachten (Link)


4. November 2015

Eine Kampagne unserer Kollegen und Mitstreiter von EXIT (Deutsche Schweiz) unterstützt die Verteidigung von Wahlfreiheit und Selbstbestimmung in „letzten Dingen“ in Deutschland und erinnert daran, dass diese Freiheit in der Schweiz nicht selbstverständlich ist.

Kampagne EXIT Anzeige

Medienmitteilung von EXIT (PDF)

Information auf der EXIT-Webseite (Link)

«Welche Aufgabe, welche Rolle hat der Staat, wenn es um Suizidhilfe geht?»
Rede von Bundesrätin und Justizministern Simonetta Sommaruga (Link)


3. November 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Bundestages

«Am kommenden Freitag befassen Sie sich mit den vier Gruppenanträgen zur Frage einer staatlichen Regelung für assistierten Suizid. Da mag es vielleicht von Interesse sein, was die gegenwärtige Bundespräsidentin der Schweiz, Simonetta Sommaruga . . .» (PDF)


23. Oktober 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Bundestages

«Der frühere CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, Wolfgang D. Kramer (30. Januar 1930 – 23. September 2015), welcher ehemals stv. Leiter der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung war,….» (PDF)


14. Oktober 2015

Kampagne der Giordano Bruno Stiftung gbs

Selten war die Kluft zwischen Bevölkerung und Politik so offensichtlich wie in der Frage der Sterbehilfe. Dies verdeutlicht eine Plakataktion der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die am 14. Oktober 2015 in Berlin startete. Im Fall von Angela Merkel zeigt es an, dass die Kanzlerin die Augen davor verschließt, dass 80 Prozent der deutschen Bevölkerung gegen die geplante Kriminalisierung professioneller Freitodbegleitungen votieren. Bürgerwille und Politik gehen in dieser Frage so weit auseinander, dass man sich an die berühmten Worte Bertolt Brechts erinnert fühlt: „Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“

Pressemitteilung (Link)

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Die Kampagne auf Facebook (Link)

Eine Politik, die nur einigen wenigen
Lobbyisten dient, sollten wir nicht länger hinnehmen!
(Link)


14. Oktober 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Bundestages

«Vor kurzem habe ich Sie auf die wirtschaftlichen Interessen der Pharma-, Klinik- und Hospizlobby hingewiesen, welche hinter Bestrebungen zu finden sind, die in Deutschland seit über 140 Jahren geltende Freiheit der Beihilfe zum Suizid abzuschaffen. ...» (PDF)


8. Oktober 2015

Fünf Staaten in den USA erlauben Ärzten schwerkranken Patienten ihr Leben zu beenden, aber katholische Spitäler weigern sich immer noch, ihre Patienten in Würde sterben zu lassen

Artikel von Katherine Stewart in «The Nation» (Link, auf Englisch)


6. Oktober 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Bundestages

«Am Montag, 5. Oktober 2015, hat der Gouverneur von Kalifornien, des bevölkerungsreichsten amerikanischen Bundesstaates, das Sterbehilfegesetz – den «End of Life Option Act» – unterzeichnet, welches von den beiden Kammern des kalifornischen Parlamentes verabschiedet worden ist.» (PDF)


6. Oktober 2015

Erfolg für die Menschenrechte in Kalifornien

Gouverneur Edmund G. Brown Jr., Katholik und früherer Jesuiten-Seminarist, unterschrieb am Montag, 5. Oktober 2015 das Gesetz zum ärztlich assistierten Suizid für terminal kranke Menschen – den «End of Life Option Act»

«Ich weiss nicht, was ich tun würde, wenn ich mit längeren und qualvollen Schmerzen Sterben würde. Ich bin mir jedoch sicher, dass es ein Trost wäre, die Möglichkeiten erwägen zu können, welche dieses Gesetz bietet. Und ich möchte dieses Recht anderen nicht verwehren», schrieb er in der Erklärung zu seiner Unterschrift.

Kalifornien wird damit zu einem weiteren US-Bundesstaat, in dem Schwerkranke die Wahlfreiheit haben, ihr Leiden mit ärztlicher Abklärung und Verschreibung entsprechender Medikamente selbstbestimmt zu beenden.


5. Oktober 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Bundestages

«In Berlin ist aus dem Hotel Adlon der CEO des bedeutenden Pharmaunternehmens Peterson & Peterson (Assmuss) von einem Einzeltäter (Henry) entführt, gefesselt und gefangen gehalten worden. Dieser erklärte seinem Gefangenen, er lasse ihn frei, sobald er ihm wahrheitsgemäss erkläre, was seine Firma überhaupt tut.» (PDF)


30. September 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Bundestages

«Der Professor für Palliativmedizin Gian Domenico Borasio (Universität Lausanne, früher München) äussert in «Die Zeit» vom 17. September 2015 die Meinung, die Mitglieder des Bundestages seien in Bezug auf die Fragen der Sterbehilfe ahnungslos und begründet dies im Einzelnen.» (PDF)


23. September 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Bundestages

«Zur Sterbehilfedebatte:
Eine Dignitas-Kampagne, die aktuell in Berlin stattfindet»
(PDF)


16. September 2015

Zur Suizidbeihilfe-Verbots-Debatte im Deutschen Bundestag:

Dignitas Aufklärungskampagne
zur Suizidversuchsprävention und Sterbehilfe

Deutsche Bahn lehnt Plakate am Berliner Hauptbahnhof ab

Die Kampagne in Berlin des Vereins «Dignitas – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben» macht auf den Skandal aufmerksam, dass die deutsche Politik vorgibt, Leben schützen zu wollen, aber gleichzeitig völlig darüber hinweg sieht, dass sich in Deutschland Jahr für Jahr etwa 10'000 Menschen das Leben nehmen und etwa 200'000 Menschen bei einem Suizidversuch mit oft  schwerwiegenden Folgen scheitern. Die 250 Fälle von begleiteter Freitodhilfe hingegen will die Politik unter allen Umständen verbieten – gegen den Willen von 80 % der Deutschen und koste es, was es wolle.

Die Kampagne wurde vom 21. September bis 4. Oktober 2015 in der Berliner U-Bahn, auf U-Bahnhöfen und mittels mobiler Grossplakate, die durch das Regierungsviertel gefahren wurden, geführt.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung oder sehen Sie sich den Film an.

Dignitas Kampagne Lkw mit Plakat

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Plakat Dignitas-Kampagne in der U-Bahn Berlin Film Dignitas-Kampagne im Berliner Fenster der U-Bahn Berlin Dignitas-Car mit Plakat vor dem Reichstagsgebäude in Berlin

Film Dignitas-Kampagne im Berliner Fenster der U-Bahn Berlin

Bei Sterbehilfe Volkeswillen nicht beachtet (Link)

Für die Freiheit des Gewissens Nein zu einer Neukriminalisierung der Suizidhilfe Gemeinsamer Appell der Gruppe Hintze/Wöhrl/Dr.Reimann/Prof.Lauterbach/Lischka und der Gruppe Künast/Dr.Sitte/Gehring im Hinblick auf die abschliessende Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Sterbehilfe (Link)

Interview mit Ludwig A. Minelli in der «TAZ am Wochenende» (Link)

CDU-Abgeordnete Wolfgang Kramer schrieb Abschiedsbrief an Bundestag (Link)

Frankfurter Rundschau: Da Recht, zu gehen (Link)

Strafrechtsprofessorin Dr. Monika Frommel: Die Folge der Sonntagsreden, die so klingen, als wollten sie das Recht auf einen würdigen Tod regeln, aber genau dies nicht tun, sind Willkür und Bevormundung (Link)

Bundesrichter Thomas Fischer: Absurdes Spektakel um den Tod (Link)

Zweifel an Regeln für Sterbehilfe nehmen zu (Link)

MdB Peter Hintze: Vielleicht kommt gar kein Gesetz (Link)

Regulierern der Sterbehilfe droht Niederlage in Karlsruhe (Link)

Maut und Sterbehilfe: Geheimniskrämerei, Filz und Widersprüche (Link)

Todkranke fordern Recht auf Freitod - Sendung «Kontraste» 30.7.2015 (Link)

Mein letzter Weg (Link)

Ein Musterbeispiel für christlichen Lobbyismus (Link)

Ein absurdes Gesetz (Link)

Der Staat sollte Sterbehilfeorganisationen fördern – nicht verbieten! (Link)

Lebenshilfe durch Sterbehilfe (Link)

Auch beim Freitod ist die Schweiz vorbildlich (Link)

Strafrechtler wenden sich gegen strengere Gesetze (Link)

Stellungnahme deutscher Strafrechtslehrerinnen und -lehrer (Link)

Grundsätzliches Verbot «organisierter Suizidhilfe»? Kontraproduktiv, nicht umsetzbar, undemokratisch, verfassungsrechtlich fragwürdig (Link)

Analyse des Gesetzentwurfs der «Deutschen Stiftung Patientenschutz» (Link)

Autonomie geht weit über das Recht hinaus, den eigenen Todeszeitpunkt bestimmen zu können (Link)

«Die Zeit»: Die letzte Freiheit wird wegbefohlen (Link)

Hilfe statt Strafe (Link)


12. / 13. September 2015

«Bei uns zu sterben ist kompliziert»

Interview mit Ludwig A. Minelli in der «TAZ am Wochenende» (PDF-Datei)


10. September 2015

Der Kanton Zürich lancierte zum Welt-Suizidpräventionstag am 10. September ein breit gefächertes Suizid-Präventionsprogramm

Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ (Link)

Webseite Suizidprävention Kanton Zürich (Link)


2. September 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Bundestages

«Heute, am 2. September 2015, kommt aus Kalifornien, USA, die Nachricht, dass der Ausschuss für Volksgesundheit und Entwicklungsdienste des Parlaments von Kalifornien eine Gesetzesvorlage für ein Sterbehilfegesetz mit 10:3 Stimmen unterstützt hat...» (PDF)


26. August 2015

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages äussert in zwei Ausarbeitungen verfassungsrechtliche Bedenken zu den drei Gesetzesvorschlägen Brand, Künast und Hintze, welche die Wahl-Freiheit und Selbstbestimmung der Deutschen Bürger gegen deren Willen einschränken möchten

Ausarbeitung zum Gesetzesentwurf Brand et al (Link/pdf)

Ausarbeitung zu den Gesetzesentwürfen Künast et al und Hintze et al (Link/pdf)

Bericht in «Die Welt» (Link)


4. August 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Deutschen Bundestages

«Es ist nicht immer leicht, direkte und damit authentische Einblicke in die Praxis der Sterbehilfe in der Schweiz zu erhalten – wo die aktive Sterbehilfe verboten, der begleitete Suizid in Form von Freitodbegleitung...» (PDF)


27. Juli 2015

Dignitas informiert die Mitglieder des Deutschen Bundestages:

«Haben Sie zwei Minuten für ein Praxis-Beispiel? Die deutsche Fachzeitschrift »Nervenheilkunde« brachte in Nr. 6/2015 auf den Seiten 441-445...» (PDF)


23. Juli 2015

«Deutsche Politik und Sterbehilfe
Rückblick auf fast zehn Jahre DIGNITAS-Deutschland und die Bemühungen und Mühen deutscher Politik
Freiheit gegen finanzielle Interessen – Der Kampf um Würde, Autonomie und Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase in Deutschland»

Artikel von Ludwig A. Minelli in der Zeitschrift für freies Denken und humanistische Philosophie «Aufklärung und Kritik», Ausgabe 2/2015, Seiten 169 - 189 (PDF)


9. Juli 2015

Am Donnerstag, 2. Juli 2015 fand im Deutschen Bundestag eine Erste Beratung von vier Gesetzesentwürfen zur Regelung, respektive Einschränkung der Suizidbeihilfe statt. Dignitas hat die Debatte verfolgt und kommentiert.

Stenografischer Bericht des Bundestages mit Kommentaren von Dignitas (PDF)


5. Juni 2015

Vincent Humbert darf sterben – nach sieben Jahren im Koma

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) billigt Abbruch künstlicher Ernährung und Flüssigkeitsversorgung

Entscheid des EGMR vom 5. Juni 2015 in der Sache Lambert und weitere gegen Frankreich, Beschwerde Nr. 46034/14 auf Französisch (Link) und Englisch (Link)

Mit diesem Urteil entschied der EGMR einstimmig, dass die Beschwerde von vier Familienangehörigen von Vincent Lambert zwar zulässig ist, soweit sie Artikel 2 der Konvention betrifft; mit 12:5 Stimmen wurde der Rest der Beschwerde als unzulässig erachtet. Bei der Prüfung der Frage, ob eine Einstellung der Massnahmen, die Lambert am Leben erhalten, zulässig sei, entschied er - ebenfalls mit 12 zu 5 Stimmen – dass daraus keine Verletzung von Artikel 2 EMRK (Recht auf Leben) resultiert. Damit kann der Entscheid vom 24. Juni 2014 des Obersten Gerichtshofes von Frankreich, des Conseil d’État, umgesetzt werden. Dies bedeutet, dass die lebenserhaltenden Massnahmen von Vincent Lambert, welcher sich seit einem Verkehrsunfall am 29. September 2009 im Zustand der Tetraplegie, vollauf abhängig, künstlich ernährt und in einem chronisch neuro-vegetativem Zustand (Wachkoma) befindet, eingestellt werden können. Die Minderheit der fünf Richter, die aus Aserbeidschan, der Slowakei, Georgien, Malta und Moldawien stammen, sprachen wegen dieser Entscheidung in ihrer Minderheitsmeinung dem Gerichtshof den Titel „Gewissen Europas“ ab.


3. Juni 2015

Videoaufnahme und Bericht der Podiumsdiskussion «Organisierte Suizidhilfe in Deutschland» in Berlin, mit Erwin Kress, Roger Kusch, Ludwig Minelli, Petra Sitte, Karl Lauterbach und Gita Neumann (Link)

Statement von Ludwig A. Minelli:


12. - 15. Mai 2015

Protest am 118. Deutschen Ärztetag (Link)

Montgomery: Lassen Sie das doch den Klempner machen

Der Präsident der deutschen Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery schadet dem Ansehen des Arztberufes (Link)

Der Sterbe-Klempner (Link)

Mediziner-Wunder: Nicht mal der Gesundheitsminister stört (Link)


7. Mai 2015

«Einfühlung statt Gesetzgebung»

Artikel von Beate Küppers in «Oya – anders denken anders leben», Ausgabe 32, Mai/Juni 2015 (PDF)


18. Februar 2015 / 22. April 2015

In Basel hat FDP-Grossrat Luca Urgese eine Motion im Grossen Rat eingereicht: Alters- und Pflegeheime sowie Spitäler mit staatlicher finanzieller Unterstützung sollen den Zugang ihrer Bewohner zu Freitodbegleitungen ermöglichen. Dies nachdem Fälle bekannt geworden sind, in denen zum Beispiel eine 93jährige Seniorin das Alters- und Pflegeheim verlassen musste, um von ihrem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch zu machen.

Artikel in der «Basler Zeitung» (Link)

Motion Nr. 15.5070.01 betreffend Zugang von Sterbehilfeorganisationen
zu öffentlich unterstützten Spitälern und Alters- und Pflegeheimen (Link/PDF)

Der Grossrat hat die Motion am 22. April 2015 mit 50 : 29 Stimmen der Regierung überwiesen (Link zum Beschlussprotokoll, Seite 3)


29. März 2015

«Wie wollen wir sterben?
Freiheit gegen finanzielle Interessen – Der Kampf um Würde, Autonomie und Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase in Deutschland»

Referat von Ludwig A. Minelli bei der gbs Giordano Bruno Stiftung, Oberwesel (PDF)


17. März 2015

DIGNITAS zum Wahlkampf um den Regierungsrat im Kanton Zürich

Tatsachen belasten Silvia Steiner (PDF)

Weitere Informationen (PDF)


6. Februar 2015

Nicht einmal die Hälfte der geschätzt 80.000 Menschen im Jahr, die in Deutschland Palliativversorgung benötigten, werden angemessen versorgt.

Artikel in der Ärztezeitung online (Link)


5. Februar 2015

«Beihilfe zum Suizid
Gehört Österreich noch immer zum Grossdeutschen Reich?»

Referat von Ludwig A. Minelli bei Terra Hominibus, Wien (PDF)


27. Januar 2015

«Diese zehn eklatanten Mängel hat die deutsche Debatte»
Die Sterbehilfe-Debatte in Deutschland ist geprägt von irreführender Wortwahl und Ignoranz. Dabei wäre eine Lösung im Sinne der Menschen immer noch möglich.

Gastkommentar von Ludwig A. Minelli in «Der Tagesspiegel» (Link)


23. Januar 2015

«Wie wollen wir sterben?
Freiheit gegen finanzielle Interessen – Der Kampf um Würde, Autonomie und Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase in Deutschland»

Referat von Ludwig A. Minelli im Kulturzentrum PFL, Oldenburg (PDF)


20. November 2014

Stellungnahme von DIGNITAS zur Umfrage der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) unter Ärzten zur Suizidbeihilfe (PDF)


19. November 2014

Am Donnerstag, 13. November 2014 fand im Deutschen Bundestag eine Debatte über Sterbebegleitung statt. Dignitas hat die Debatte verfolgt und kommentiert.

Stenografischer Bericht des Bundestages mit Kommentaren von Dignitas (PDF)


13. November 2014

«Grenzen»

Referat von Silvan Luley an der Eidgenössischen Jugendsession, Bern (PDF)


5. November 2014

«Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Beihilfe zum Suizid»

Referat von Ludwig A. Minelli an der Universität Luzern im Rahmen der Vorlesungen im Gesundheitsrecht von Dr. Daniel Hürlimann (PDF)


9. Oktober 2014

Aufruf an alle mündige Büger: Unterstützen Sie den Widerstand gegen die bevormunden- den Kräfte aus Politik, Kirche und „wohlmeinenden“ Institutionen, welche Ihnen Selbstbe- stimmung, Wahlfreiheit und das Menschenrecht auf letzte Hilfe wegnehmen wollen.

Mein Ende Gehört Mir (Link)

Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende (Link)

Letzte Hilfe (Link)


2. Oktober 2014

In einem Artikel in der «Ärztezeitung» online, der darauf hinweist, dass 100 Palliativteams fehlen und der Rechtsanspruch auf ärztliche und pflegerische Begleitung am Lebensende vielerorts nur auf dem Papier steht, bringt Prof. Winfried Hardinghaus den ärztlich assistierten Suizid in Verbindung mit dem längst widerlegten Dammbruch-Argument mit ein.

Das dümmste Argument – Ein Kommentar von Ludwig A. Minelli (Link)


1. Oktober 2014

«280‘000 Einwohner im Kanton Basel-Landschaft, 12 Palliativbetten und viele Ärzte, die keine Ausbildung in Palliativmedizin haben: Bei uns kann Sterben unerträglich sein.»

Artikel von Dr. Erika Preisig in der Schweizerischen Ärztezeitung 2014/40 (Link / PDF)


11. September 2014

Die an der gegenwärtigen österreichischen Koalition beteiligten Parteien haben in ihrem Regierungsprogramm vorgesehen, Sterbehilfe in der Verfassung zu verbieten. Da dieses Projekt nach Auffassung von DIGNITAS den grundlegenden Werten und Zielen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zuwiderläuft, hat DIGNITAS zuhanden der Enquetekommission «Würde am Ende des Lebens» des österreichischen Parlaments eine Stellungnahme eingereicht.

Stellungnahme von DIGNITAS (PDF)


4. September 2014

Stellungnahme/Communiqué von DIGNITAS: Eine sterbehilfe-kritische Journalistin, die als Doktorandin mit dem umstrittenen Forschungsprogramm NFP67 «Lebensende» verbandelt ist, erhält von einer sterbehilfe-kritischen Privatorganisation Forschungsgeld.


5. Mai 2014

«DIGNITAS und das Recht auf ein menschenwürdiges Leben wie auch
ein menschenwürdiges Sterben – Authentische und ehrliche Beratung
rund um das Thema Leben und Sterben ohne Tabuisierung, Bevormundung
und Stigmatisierung»

Referat von Silvan Luley beim Lions Club Güglingen-Zabergäu (PDF)


5. April 2014

«Die umfassende und ergebnisoffene Beratung
von DIGNITAS zur Wahrung der Lebensqualität»

Referat und Workshop von Silvan Luley am Projekttag «Doctors and Death» / swimsa (Swiss Medical Students' Association), Université de Fribourg (PDF)


13. März 2014

«Der Verein DIGNITAS und die Suizidversuchs-Prophylaxe»

Referat von Ludwig A. Minelli beim Kiwanis Club Rapperswil-Jona (PDF)


10. März 2014

«Befürworten Sie Freitodbegleitungen
durch Organisationen wie Exit oder Dignitas?»  86 % JA

Umfrage des «Bieler Tagblatt». Resultat: 86 % Ja, auch beim Sterben hat man ein Recht auf Selbstbestimmung. (Link)


26. Februar 2014

Diskussion in Österreich

«Umfassender Lebensschutz tut Not - Verbote verhindern ihn» – Referat von Ludwig A. Minelli an der Pressekonferenz der Initiative «Religion ist Privatsache» in Wien (PDF)

«Sterbehilfe – Straftat oder Grundrecht?» Podiumsdiskussion, 26. Februar 2014, Aula am Campus der Universität Wien (Link zum Videoportal YouTube)

Es diskutierten:
NRAbg. Dr. Franz-Josef Huainigg, Behindertensprecher der ÖVP
Univ.-Prof. Dr. Heinz Mayer, Inst. für Staats- und Verwaltungsrecht der Uni Wien
Ludwig A. Minelli, Rechtsanwalt, Gründer von von DIGNITAS
Moderation: Julia Herrnböck, DER STANDARD)

Nachlese zur Podiumsdiskussion (Link)

TV-Beitrag: Zeit im Bild ZIB13, ORF TVThek (Link)

Interview mit Ludwig A. Minelli im «KURIER» (Link)

News.at: Verfassungsverbot soll aufgehoben werden - Für Entkriminalisierung des Suizids (Link)

Internetseite der Initiative «Religion ist Privatsache» (Link)


20. Februar 2014

Stellungnahme von DIGNITAS zur Studie der Universität Bern «Suicide assisted by right-to-die associations: a population based cohort study» und zur Pressemitteilung vom 19.2.2014 des Schweizerischen Nationalfonds, welche die Studie ankündigt mit «Frauen erhalten häufiger Sterbehilfe als Männer» (PDF)


13. Februar 2014

Stellungnahme / Ausführungen von DIGNITAS bei der Anhörung vor der Kommission für Justiz und Sicherheit des Zürcher Kantonsrates zum Geschäft KR-Nr. 366/2007 / Mo- tion betreffend Kostenverrechnung bei Todesfällen, die durch „Sterbehilfeorganisationen“ verursacht worden sind. (PDF)


21. Januar 2014

Dignitas erhielt folgende Mitteilung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind die Senioren Rockband DIE PENSIONÄRE aus Bielefeld. Wir beschäftigen uns in unseren Songs mit allen Themen des Älterwerdens. Teils lustig ironisch, teils ernst und nachdenklich.
Wir sind gerade bei den Aufnahmen zu unserem ersten Album mit dem Titel "Gestorben wird später". Dabei haben wir uns in einem neuen Song mit dem Thema "Selbstbestimmt das Ende angehen" beschäftigt. Wir möchten Ihnen dieses Lied hiermit zukommen lassen.
Wir finden es sehr gut, dass Sie Menschen dabei helfen, ihr Leben würdevoll und selbst- bestimmt zu beenden. Genau das wünschen wir für uns auch.
Falls Ihnen unser Song gefällt, können Sie ihn gerne verwenden. Wir können uns auch vorstellen, ein Video zu produzieren.
Viele Grüße
DIE PENSIONÄRE

Dignitas dankt der Rockband für die unterstützenden Worte und die Erlaubnis, den Song «Gehen oder Bleiben» hier zu veröffentlichen – und wünscht der Band viel Spass und Erfolg. Musikmachen, mit Freunden zusammen, hält jung!


20. Januar 2014

«Wenn die Info des SPIEGELS schon nicht stimmt . . . »

Kommentar von Ludwig A. Minelli zum Artikel «Jauch-Talk über Sterbehilfe: Eine Stunde voller Missverständnisse» in «SPIEGEL ONLINE» (Link zu Kommentar Nr. 44)

« . . .  SPON schreibt am Schluss: "Da wurde zu viel aneinander vorbeigeredet und beharrt und zu wenig verstanden, zum Teil, wie es schien, mit Absicht. Man kann nur hoffen, dass die politischen Debatten, wenn sie nun in Gang kommen, ergiebiger sind und mehr Klarheit schaffen."
Schön wär's! Doch schon bei den Informationen, die SPIEGEL online verbreitet, stimmen die Tatsachen nicht. Da wird generell behauptet, das ärztliche Standesrecht verbiete den Ärzten die Beihilfe zum Suizid. Dieses von der Bundesärztekammer angestrebte Verbot ist längst nicht von allen Landesärztekammern in deren Berufsordnung übernommen worden. Ausserdem verstösst das Verbot gegen grundgesetzlich garantierte Rechte, die auch Ärzten zustehen. Vor längerem habe ich die Chefredaktion auf diesen Mangel der Information hingewiesen. Keine Reaktion, weder durch Korrektur, noch durch Antwort. Solange die Verantwortlichen in den deutschen Medien nicht bereit sind, nur schon die Tatsachen richtig wiederzugeben, geschweige denn eine offene Diskussion über das Thema überhaupt in voller Breite zuzulassen, wird auch die deutsche Politik in ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit weiterhin dahindümpeln.»


12. Januar 2014

«Leben und Sterben lassen – Gibt es ein Recht auf den selbstbestimmten Tod?»

IM ZENTRUM – Talkshow im ORF 2
Sendung vom Sonntag, 12. Januar 2014, 22:00 Uhr
(Link zum Videoportal YouTube)

In Österreich will die Regierung ein Verbot von Aktiver Sterbehilfe – Tötung auf Verlangen – in der Verfassung verankern. Dabei ist dies durch das österreichische Strafrecht sowieso bereits verboten. Aber es werden auch Forderungen laut, Sterbehilfe in Österreich, ähnlich wie in der Schweiz oder den Niederlanden, zu erleichtern.

Teilnehmer:
Edith Fux, Witwe des Schauspielers Herbert Fux
Erwin Rasinger, Gesundheitssprecher, ÖVP
Eva Mückstein, Gesundheitssprecherin, Die Grünen
Ludwig A. Minelli, Gründer von DIGNITAS
Ingrid Marth, mobile Sterbebegleiterin, Caritas Socialis, Hospiz Rennweg
Peter Kampits, Philosoph, Bioethik-Kommission

Moderation:
Ingrid Thurnher


21. November 2013

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat in einem förmlichen Verfahren eine umfassende Überprüfung der Tätigkeit von DIGNITAS eingeleitet. Sie will damit offensichtlich abklären, ob durch dessen Tätigkeit Artikel 115 des schweizerischen Strafgesetzbuches - Verleitung und Beihilfe zur Selbsttötung - verletzt wird. Dazu stehen ihr sämtliche Unterlagen des Vereins als auch die Unterlagen des Generalsekretärs Ludwig A. Minelli, seit Gründung des Vereins zur Verfügung. DIGNITAS begrüsst diese Untersuchung grundsätzlich, ist sie doch geeignet, nachzuweisen, dass sich die Organisation sowie deren Gründer als auch deren Mitarbeiter seit Gründung der Organisation am 17. Mai 1998 keiner solchen strafbaren Handlungen schuldig gemacht haben.

Medienmitteilung von DIGNITAS (PDF)


26. Juli 2013

Die Regierung des Kantons Zürich hat aufgrund einer entsprechenden Anfrage aus dem Kantonsparlament unter anderem festgehalten, dass bei der organisierten Suizidhilfe keine Missbräuche vorliegen, die eine Gesetzgebung, namentlich auch auf kantonaler Ebener, als zwingend notwendig erscheinen lassen.

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates (PDF)


10. Juli 2013

Gespräche mit Nationalfonds gescheitert

Es bestehen Zweifel an der Objektivität des nationalen Forschungsprogramms «Lebens- ende». Bei einer Aussprache konnten diese nicht ausgeräumt werden. Die Selbstbe- stimmungs-Organisationen beschreiten den juristischen und politischen Weg gegen die vermuteten Missstände (siehe auch Eintrag vom 25. April 2013)

Der Bundesrat hat die Erforschung des Sterbens in der Schweiz dem Schweizerischen Nationalfonds übertragen. Damit sollen Grundlagen für die künftige Gesetzgebung im Bereich Lebensende gewonnen werden. Die mit 15 Millionen Steuergeldern finanzierte und bis 2018 laufende Forschung muss entsprechend wissenschaftlich, objektiv und unbefangen ausfallen.

Kaum gestartet, fiel jedoch auf, dass ausgerechnet ein Lobbyist für Mediziner- und Kirchenkreise, der deutsche katholische Theologe und SAMW-«Ethiker» Markus Zimmermann-Acklin, zum Leiter gewählt wurde und der Ausführungsplan entsprechend ablehnend gegenüber Selbstbestimmung und Sterbehilfe herausgekommen ist sowie weitere Freitodhilfegegner in die Leitungsgruppe berufen worden sind. Ausserdem liess sich feststellen, dass zu Beginn vorhandene Ansätze zur besseren Erforschung des Suizidgeschehens bei der Ausgestaltung des Forschungsprogramms verschwunden sind. Es entstanden Zweifel, ob ein derart geführtes Forschungsprogramm objektive Resultate erbringen kann oder ob es nicht zweckentfremdet wird, um die politisch gescheiterte Einschränkung der Sterbefreiheit in der Schweiz unter dem Deckmantel der «Wissen- schaft» in Frage zu stellen.

Nachfragen von Parlamentariern und Bundesrat konnten noch mit Floskelantworten («gemäss etabliertem Verfahren gewählt»; «Erfahrungsprofil lässt keine Voreinge- nommenheit erkennen»; «strenge und transparente Selektionskriterien») abgespiesen werden. Doch nachdem die Presse Ende April die Vorwürfe publik machte («einseitige Resultate befürchtet», «Empörung gegen Bundesprojekt», «Kritik an Forschung», «recherche jugée partiale»), kamen die Verantwortlichen beim Nationalfonds nicht umhin, den Dialog zu suchen. Sie luden die fünf Schweizer Selbstbestimmungs-Organisationen zu einer Aussprache.

Auf die Sorge um die Qualität und die Objektivität ging der Nationalfonds dabei jedoch nicht ein. Kategorische Antwort: Es sei alles rechtens, das Verfahren eingehalten. Auf Detailfragen, wie es zu so einer Wahl, zu so einem Ausführungsplan, zu so einer Auswahl von Forschungsprojekten habe kommen können und ob die Wahlbehörde überhaupt je Publikationen oder öffentliche Auftritte des Moraltheologen zur Kenntnis genommen habe, antwortete der zuständige Forschungsratspräsident wiederholt in dieser Art: «Kein Kommentar; ich bin nur zum Zuhören gekommen; ich bin als Privatperson hier.»

Gegenüber den Medien hatte sich der Nationalfonds gerechtfertigt, Befangenheit spiele zumindest bei der Auswahl der Studien keine Rolle, da nicht das Leitungsgremium abschliessend entscheide, sondern externe Experten aufgrund der Vorschläge der Leitungsgruppe die Projekte formell absegneten. Gleichzeitig erklärte der Nationalfonds aber die Namen dieser Experten als Geheimsache, ebenso die internen Abläufe. Es lässt sich also einstweilen nicht überprüfen, wer die Experten sind oder wie unabhängig und unbefangen sie agierten.

Hingegen hat der Nationalfonds gemerkt, dass es ihm an Glaubwürdigkeit mangelt, wenn er die Suizidhilfe erforschen will, ohne jene, welche darum nachsuchen, oder diejenigen, welche sie leisten, mitzuuntersuchen. In der Aussprache bat er deshalb die Selbstbestimmungs-Organisationen um Daten und Zugang zu «Sterbewilligen». Im Gegenzug bot er «ein Treffen pro Jahr mit Infos zum Forschungsprogramm» an. Da die angestrebte Studie jedoch nicht repräsentativ für die Schweiz gewesen wäre (ignorieren der lateinischen Schweiz) und auch sonst zu wenig wissenschaftlich, fand das keine der angefragten zwei der fünf Organisationen seriös.

Die Verweigerung von Transparenz durch den Nationalfonds weckt weitere Zweifel an den Abläufen und der Objektivität. Zumal ein von ihm selber in Auftrag gegebenes Gutachten kürzlich ergab, dass es bei der Vergabe tatsächlich noch Verbesserungspotenzial gibt.

Auch der Leiter Wissenstransfer des Forschungsprogramms spricht sich in einem Wissenschaftsblog klar für Transparenz aus: «Es braucht einen Puffer zwischen Finanzierung und Forschung, zwischen Besteller und Lieferant der Forschung. Bei den Nationalen Forschungsprogrammen stellt der Nationalfonds diesen Puffer dar. Wichtig ist in jedem Fall aber Transparenz. Denn ohne diese hat die Forschung ihr Vertrauen schnell verspielt.»

Die Selbstbestimmungs-Organisationen haben in der Zwischenzeit ein Verfahren auf der Grundlage des Öffentlichkeitsgesetzes eingeleitet, mit welchem nötigenfalls durch das Bundesverwaltungs- und das Bundesgericht zu klären sein wird, ob die Geheim- haltungspraxis des Nationalfonds trotz des herrschenden Öffentlichkeitsprinzips zulässig ist. Die befürchtete Zweckentfremdung von 15 Millionen Steuergeldern verlangt unter Umständen auch das Einschalten der politischen Aufsicht über den Schweizer National- fonds.


26. Juni 2013

«Europas Bevölkerung verlangt Selbstbestimmung am Lebensende»

Die Vereinigung Schweizer Medizinalrechtsanwälte (SMLA) hatte den Eindruck, die in Europa geltenden Rechtsordnungen zur selbstbestimmten Beendigung des Lebens entsprächen nicht mehr dem Willen grosser Teile der Bevölkerung. Zur Überprüfung hat sie eine Umfrage in mehreren europäischen Ländern in Auftrag gegeben.

Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung 2013;26 (94), Seiten 1045 - 1048 (Link/PDF)


Juni 2013

Entscheid Strafgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, ES.2011.210, Urteil vom 5. Juli 2012 - Entscheidbesprechung in der juristischen Fachzeitschrift AJP/PJA 6/2013 (PDF)

In diesem Entscheid hat das Strafgericht Basel einen Arzt vom Vorwurf freigesprochen, mit der Abgabe eines Rezepts für Natrium-Pentobarbital zum Zwecke einer Freitodbegleitung einer 82jährigen Frau, die beinahe völlig erblindet und deshalb depressiv war, gegen das Heilmittelgesetz verstossen und damit die Gesundheit dieser Person gefährdet zu haben. Das Gericht hielt fest, dass die Medizin-ethische Richtlinie der SAMW über «Betreuung von Patientinnen und Patienten am Lebensende» auf einen solchen Fall nicht anwendbar sei, und dass eine Forderung nach einem psychiatrischen Gutachten wegen der Depression in diesem Falle wohl eine zu hohe Hürde gewesen wäre. Es hat damit auch der Auffassung widersprochen, ein Rezept für eine Freitodbegleitung sei nur in Fällen zulässig, in welchen jemand aufgrund einer Erkrankung in naher Zukunft ohnehin sterben würde.


25. April 2013

Selbstbestimmungs-Organisationen kritisieren
unwissenschaftliche und ideologisch motivierte Forschung

Das Nationale Forschungsprogramm «Lebensende» (NFP 67) ist nicht wissenschaftlich, sondern voreingenommen gegen die in der Schweiz etablierte Patientenautonomie. Darauf weisen die fünf Schweizer Selbstbestimmungsorganisationen in einem gemeinsamen Auftritt hin.

EXIT Deutsche Schweiz, EXIT A.D.M.D. Suisse romande, DIGNITAS - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben, EX International sowie Lifecircle kritisieren die Besetzung der Leitung des NFP 67, die im Lebensendbereich nicht unabhängig ist, und warnen vor vorgefassten und einseitigen Studienresultaten. Zudem fordern sie den Bundesrat auf, den 2010 erteilten Auftrag an den Nationalfonds zu aktualisieren, da er inzwischen politisch und rechtlich überholt ist.

Das Nationale Forschungsprogramm NFP 67 soll das Lebensende allgemein untersuchen. Von allen Sterbefällen macht die Suizidhilfe weniger als ein Prozent aus. Trotz ihrer marginalen Rolle – weniger als 1 Prozent der Todesfälle – nimmt die Freitodhilfe im NFP 67 eine überproportionale Rolle ein. Im Ausführungsplan kommt sie in nahezu allen Kapiteln vor. 40 Prozent der Forschungsprojekte beschäftigen sich ganz oder teilweise damit. Das NFP 67 untersucht nicht unvoreingenommen neutral, wie dies in einem säkularen Staat von einem mit 15 Millionen (!) Steuergeldern finanzierten, wissenschaftlichen Forschungsprogramm zu erwarten wäre, sondern behandelt Selbstbestimmung und Sterbehilfe von vornherein als etwas Problematisches und Negatives. Diese Voreingenommenheit könnte die Forschungsergebnisse unzulässig beeinflussen. Das Programm könnte von Selbstbestimmungs-Gegnern missbraucht werden, eine Einschränkung der Suizidhilfe durch die Hintertür der Wissenschaft anzumahnen, obwohl Bundesrat, eidgenössische Räte und der Regierungsrat des Kantons Zürich dies abgelehnt haben.

Die Leitung wird zudem nicht von einem unabhängigen Forscher präsidiert, sondern vom aus Deutschland stammenden Moraltheologen Markus Zimmermann-Acklin, der verschiedene Körperschaften mit Eigeninteressen am Lebensende vertritt und als katholischer Theologe bei nicht wenigen Lebensendthemen (Selbstbestimmung, Suizidhilfe, Leidensverkürzung) nicht neutral respektive voreingenommen ist.

Hinter dieses Forschungsprogramm sind Fragezeichen zu setzen. Nun sind der Bundesrat und die politische Aufsicht über den Nationalfonds gefordert.

Das NFP 67 muss die Suizidhilfe in der Schweiz erforschen, ohne sich auf die Daten der einzigen Organisationen abstützen zu können, die sie seit 30 Jahren tatsächlich leisten. Ob die Resultate damit überhaupt relevant sein werden, ist fraglich.

Folgende Unterlagen wurden der Presse abgegeben (PDF):

Medien-Unterlagen auf Deutsch

Dossier de presse en français

Kritik am NFP 67 - ein paar Aspekte

Referat von Ludwig A. Minelli

Anfrage Andreas Gross


12. Februar 2013

Kostenpauschalen für Sterbende in Deutschland
Sendung «Report München» vom 12. Februar 2013

Sterbende sind oft auf die Hilfe von Palliativmedizinern angewiesen. Doch selbst dafür gibt es jetzt sogenannte verpflichtende Fallpauschalen. Ärzte und Patienten sind erzürnt. Zurecht. Dieser Beitrag zeigt die Verlogenheit der deutschen Politiker, welche mit dem Argument der stets verfügbaren Palliativbehandlung gegen Sterbehilfe kämpfen - während die Realität ganz anders aussieht.

Kommentar von Elke Baezner, Präsidentin der DGHS
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e. V.
(Link)

Das Video zur Sendung ist leider nicht mehr verfügbar


21. Januar 2013

Bei der Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar.2013 verlor die schwarz-gelbe Koalition aus CDU und FDP die Mehrheit an die SPD und die Grünen.
Kurz vor der Wahl hatte eine Gruppierung «Freie Bürger Niedersachsens» in einer flächendeckenden Anzeigenkampagne dazu aufgerufen, die verlorene Liberalität der FDP bei der Wahlentscheidung zu berücksichtigen und ihr eine Auszeit zu verschaffen. In den Annoncen wurde der FDP einerseits die Reduktion der Mehrwertsteuer für das Hotel- und Gaststättengewerbe als Belohnung für eine bescheidene Spende des Mövenpick-Inhabers von Finck, anderseits der aus dem FDP-Bundesministerium für Justiz stam- mende Gesetzesentwurf gegen Beratung zu Sterbehilfe vorgeworfen.
Die Angaben über die Wählerwanderung zeigen nun, dass sich 42‘000 Wähler von der FDP abgewendet haben: 20‘000 Wähler gingen zur SPD, 9‘000 zu den Grünen, 5‘000 zur Piratenpartei, 1‘000 zur Linken und 7'000 zu Anderen. Das entspricht 1,2 % der gesam- ten Wähler in Niedersachsen.
Man darf annehmen, dass diese Anzeigenkampagne – erstmals auch mit dem Thema «Sterbehilfe» – mit wahlentscheidend war.

Anzeigenkampagne und Grafik zur Wählerwanderung (PDF)


1. November 2012

Die Vereinigung der Schweizer Medizinalrechtsanwälte (SMLA) hat beim renommierten Forschungsinstitut ISOPUBLIC eine umfangreichere Arbeit in Auftrag gegeben, mit welcher in zwölf europäischen Staaten die Haltung der Bevölkerung zu Fragen der Selbstbestimmung am Lebensende untersucht wurde.

Webseite der SMLA

Meinungsumfrage-Ergebnisse (PDF)


11. Oktober 2012

Die Regierung des Kantons Zürich hat aufgrund einer entsprechenden Anfrage aus dem Kantonsparlament entschieden, was auf Bundesebene durch Bundesrat, Nationalrat und Ständerat schon entschieden wurde: dass der Erlass einer Regelung für die organi- sierte Suizidhilfe nicht angezeigt ist.

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates (PDF)


27. September 2012

Das Schweizer Parlament hat mit überwältigender Mehrheit die Forderung nach einem Gesetz abgelehnt, wonach eine staatliche Aufsicht über sogenannte Sterbehilfegesell- schaften eingerichtet werden solle. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen seien ausreichend, um Missbräuche zu vermeiden.

Im Nationalrat (Volksvertretung) ist diese Gesetzes-Forderung am 26. September 2012 mit 163 gegen 11 Stimmen abgelehnt worden.

Der Ständerat (Kammer der Kantone) hat bereits am 21. Dezember 2011 analog entschieden; dort sogar ohne Abstimmung, weil kein Mitglied des Ständerates einen Antrag auf Zustimmung gestellt hatte.

Die Gesetzes-Forderung ist auch von der Regierung mit dem Argument abgelehnt worden, die bestehende Gesetzgebung sei vollkommen ausreichend.

Die Forderung nach einem Aufsichtsgesetz war von einem CVP-Ständerat aus dem Kanton Uri, aber auch von den Kantonsparlamenten des Aargaus sowie von Baselland aufgestellt worden.

Die entsprechenden Debatten, das Abstimmungsergebnis im Nationalrat sowie die zugrunde liegenden Kommissionsberichte können unter folgenden Links nachgelesen werden:

Bericht der Rechtskommission des Ständerates vom 20. Oktober 2011

Bericht der Rechtskommission des Nationalrates vom 30. März 2012

Behandlung im Ständerat am 21. Dezember 2011

Behandlung im Nationalrat am 26. September 2012 (Wortprotokoll)

Abstimmungsprotokoll Nationalrat vom 26. September 2012 (PDF)


7. September 2012

Auszeichnung für Rolf Sigg

Rolf Sigg, Mitgründer von Exit (Deutsche Schweiz) und EX International, erhielt den diesjährigen Publikums-Prix Courage-Preis. Der 95jährige Sigg setzt sich seit 30 Jahren für selbstbestimmtes Sterben ein und half rund 500 Menschen, ihr Leiden zu beenden – trotz aller Widerstände, Anfeindungen in der Presse, Verhaftungen in Deutschland und Verlust seines Pfarramtes in Grenchen.

Beitrag von Rolf Sigg auf dem Videoportal Youtube (Link)

Wir meinen: das Schweizer Publikum hat nach der Zürcher Abstimmung vom 15. Mai 2011 einmal mehr seine Haltung gezeigt, dass Freiheit zur Selbstbestimmung am Lebensende ein wertvolles Gut ist, für das es sich zu kämpfen lohnt, und für das unsere Bürgerinnen und Bürger auch tatkräftig einstehen.

Dazu der Publizist Andres Büchi: «Jemanden auf dessen eigenen Wunsch von ausweg- losem Leiden zu erlösen, ist etwas zutiefst Menschliches. Und doch braucht solches Handeln Mut, weil Rolf Sigg als Pfarrer dafür ein Tabu in seinen eigenen Reihen brechen musste. Weil jede Sterbehilfe immer als Eingriff gegen das Leben, gegen Gott gesehen werden kann.»

Dignitas gratuliert Rolf Sigg herzlich zu dieser grossartigen Anerkennung!


17. August 2012

«Soll eine erweiterte Straffreiheit bei Sterbehilfe gelten?»  82,4 % JA

Standpunkte von Ludwig A. Minelli und Beate Merk in der Bayerischen Staatszeitung vom 10. August 2012 und Meinung der Öffentlichkeit in Antwort auf eine entsprechende Umfrage. Resultat: Merk gegen Minelli 18:82 (PDF)


14. August 2012

Behörden greifen rücksichtslos und widerrechtlich in eine DIGNITAS-Freitodbegleitung ein und ver- frachten eine bewusstlose, kranke Frau ins Spital Uster, wo sie kurz darauf verstirbt.

DIGNITAS-Beschwerde gegen Staatsanwaltschaft See/Oberland in Uster (PDF)


4. Juni 2012

Vernunft verlangt nach Überprüfung einer Koalitionsvereinbarung

CDU/CSU und FDP in Deutschland haben nach der letzten Bundestagswahl im Jahre 2007 in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die «gewerbsmässige Vermittlung von Gele- genheiten zur Selbsttötung» unter Strafe zu stellen.

Im Koalitionsausschuss Mitte März 2012 wurde diese Absicht bekräftigt, worauf im Bun- desjustizministerium ein erster Referentenentwurf zu einem Strafrechtsänderungsgesetz erarbeitet worden ist. Der Entwurf ging dann an die Länder-Justizminister sowie andere Kreise zur Stellungnahme. DIGNITAS-Deutschland hat selbstverständlich ebenfalls eine Stellungnahme eingereicht. Innerhalb der Bundesregierung wurde der Entwurf noch nicht abgestimmt.

Referentenentwurf (PDF)

Stellungnahme von DIGNITAS-Deutschland (PDF)

In dieser Stellungnahme wird gezeigt, dass es in der Bundesrepublik nirgends eine «gewerbsmässige Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung» gibt – bemerkens- werterweise ist auch die Begründung zum Referentenentwurf nicht in der Lage, einen sol- chen Nachweis zu führen.

DIGNITAS-Deutschland weist dabei darauf hin, dass es an jeglicher seriöser Rechts- tatsachenforschung mangelt und stellt die Frage, ob die liberale FDP sich tatsächlich als «Sancho Pansa»-Knappe einiger CDU/CSU-Ritter, die als Don Quijotes gegen imaginäre Windmühlen zu kämpfen entschlossen sind, andienen solle.

Es ist zu hoffen, dass auf der Ebene der Bundesregierung eines grossen Landes doch noch Vernunft die Oberhand gewinnt; Koalitionsvereinbarungen werden meist in grosser Eile und ohne grosse vorherige Abklärungen getroffen. Da muss es noch möglich sein, von einem Vorhaben, das sich als Kampf gegen ein nicht existentes Phantom entpuppt, Abstand zu nehmen. Umso mehr, wenn man sieht, welche finanziellen Interessen von jener Lobby vertreten werden, die «haltet den Dieb!» schreit.


23. Januar 2012 / 1. Mai 2012

Im Schottischen Parlament hat Parlamentsmitglied Margo MacDonald einen Gesetzes- vorschlag zur Regelung des assistierten Suizids, die «Assisted Suicide (Scotland) Bill», eingebracht. Das Gesetz soll urteilsfähigen Erwachsenen mit zum Tode führender Erkrankung oder Leiden ermöglichen, eine Freitodbegleitung zu verlangen und gewisse Schritte von Dritten entkriminalisieren, um entsprechende Hilfe zur Verfügung zu stellen.

Bis zum 30. April 2012 wurde eine Vernehmlassung durchgeführt.

Der Gesetzesvorschlag enthält Elemente aus der Praxis der Durchführung von Frei- todbegleitungen in der Schweiz sowie dem Gesetz für einen Tod in Würde, dem «Death with Dignity Act» des US-Staates Oregon.

Internetseite des Schottischen Parlaments mit Vernehmlassungsdokument, auf Englisch (Link)

Allgemeine Informationen über das Schottische Parlament, auf Deutsch (Link)

Eingabe von DIGNITAS zur Vernehmlassung, auf Englisch (PDF)


11. April 2012

Das Etikett «Bioethik» ist meist Tarnwort für den Versuch der Einflussnahme kirchlich gesinnter Kreise auf die Entwicklung des Rechts.

Am 11. und 12. Mai 2012 findet an der Universität Luzern eine Tagung der «Schweiz- erischen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie» unter dem Titel «Ethik und Recht in der Bioethik» statt, organisiert vom Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Rechts- und Staatsphilosophie, Prof. Dr. phil. Paolo Becchi, der gleichzeitig im Vorstand dieser Vereinigung sitzt.

Die Tagung befasst sich mit drei Teilgebieten des angekündigten Themas, nämlich «Bioethische Probleme am Lebensanfang», «Bioethische Probleme während des Lebens» und «Bioethische Probleme am Lebensende».

Im Prospekt zur Tagung führt Prof. Becchi folgendes aus:

«Ziel der auf zwei Tage geplanten Tagung ist die Diskussion und Vertiefung mehrerer Teilbereiche innerhalb der Rechts- und Bioethik. Zu diesem Zweck werden international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen dieser Tagung referieren und diskutieren. Wir werden Themen behandeln, die sowohl für den Beginn wie das Ende des Lebens von hoher Bedeutung sind; etwa die Präimplan- tationsdiagnostik und die Sterbehilfe. Von besonderem Interesse werden auch die Ausführungen zum Thema Hirntod und Organtransplantation sein. Da die Diskussion kontrovers ist, haben wir für die Themen jeweils zwei Referentinnen oder Referenten mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Auffassungen eingeladen, um die Pluralität der Meinungen zu gewährleisten und die weitere Forschung anzuregen.» (Auszeichnungen durch DIGNITAS)

Betrachtet man dazu die Ankündigung der beiden Referenten zum Thema «Bioethische Probleme am Lebensende», zeigt sich sofort, dass deren Auswahl jedenfalls im Gegensatz zu den oben hervorgehobenen Prinzipien befindet: Sowohl Prof. Dr. Brigitte Tag (Universität Zürich) als auch PD Dr. Markus Zimmermann (Universität Freiburg i.Ue.) sind zwei Gegner jeglicher Sterbehilfe, und zwar in erster Linie zufolge ihrer persönlichen, religiös-dogmatischen Position, und es fehlt ihnen diesbezüglich jegliche internationale Anerkennung als Wissenschafter.

Deshalb hat der Generalsekretär von DIGNITAS, Ludwig A. Minelli, am 7. April 2012 an den Organisator dieser Tagung, Prof. Paolo Becchi, einen Offenen Brief gerichtet.

Offener Brief von Ludwig A. Minelli an Prof. Paolo Becchi (PDF)


5. Januar 2012

In England veröffentlichte die «Commission on Assisted Dying» einen Bericht zu Handen der Regierung, über die Frage einer Gesetzesänderung zur Legalisierung der Sterbehilfe

Webseite der Kommission, auf Englisch (Link)

Bericht von DIGNITAS zu Handen der Kommission, auf Englisch (PDF)

Abschliessender Bericht der Kommission, auf Englisch (Link)


16. November 2011

Der Kanton Zürich stellt die finanzielle Unterstützung des Hospiz Zürich Lighthouse ein. Ein Rückschritt in der Palliative Care.

Brief des Hospiz Lighthouse (pdf)


20. Juli 2011

«Wir haben viel gelacht»

Die Schwiegermutter hat sich für den Freitod in der Schweiz entschieden. Ich darf sie begleiten.

Ein Erlebnisbericht von Lea Renate Söhner (PDF)


29. Juni 2011

DIGNITAS ist erfreut über den Bundesratsbeschluss und fordert wirksame Suizidversuchs-Prophylaxe

Der Verein «DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben» nimmt vom Beschluss des Bundesrates, auf eine zusätzliche bundesrechtliche Regelung der organisierten Freitodbegleitung zu verzichten, mit Befriedigung Kenntnis. Unter der Leitung von Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga scheint somit im Eidg. Justiz- und Polizeidepartement – im Gegensatz zur Situation unter ihrer Vorgängerin im Amt – wieder Vernunft Oberhand erlangt zu haben. Gleichzeitig stellt DIGNITAS fest, dass seitdem organisierte Suizidhilfe in der Schweiz ermöglicht wird, also seit etwa 1985, es praktisch nie Missbräuche gegeben hat. Nach wie vor im Argen liegt jedoch in der Schweiz die Suizidversuchs-Prophylaxe: Obschon der Bundesrat im Juni 2002 durch das Postulat Hans Widmer (SP, Luzern) aufgefordert worden ist, Wirksames gegen die bis zu 67’000 jährlichen Suizidversuche in der Schweiz zu unternehmen (von denen bis zu 65'660 scheitern, aber bis zu 2,4 Milliarden Franken Kosten und Auslagen verursachen), hat sich der Bundesrat in dieser Hinsicht bislang lediglich mit einem 41 Seiten umfassenden Bericht des Bundesamts für Gesundheit zu Wort gemeldet. Es darf nicht länger einfach achselzuckend hingenommen werden, dass jährlich bis zu 67'000 Menschen in der Schweiz – das entspricht etwa der Bevölkerungszahl der Städte Luzern oder St. Gallen oder einem Drittel des Kantons Basel-Stadt (!) – versuchen, sich das Leben zu nehmen. DIGNITAS ist bereit, an einem nationalen Programm zur Verringerung der Zahl der Suizidversuche aktiv mitzuarbeiten.

Medienmitteilung des Bundesrates vom 29. Juni 2011 (Link)

Video: Medienkonferenz des Bundesrates vom 29. Juni 2011 (Link)

Informationen des Bundesamtes für Gesundheit zur Suizidprävention (Link)


10. Juni 2011

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte erklärt Beschwerde wegen Verletzung des Rechts auf Freitodhilfe gegen Deutschland für zulässig

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg hat mit Entscheid vom 31. Mai 2011 eine Beschwerde gegen Deutschland für zulässig erklärt, in welcher es um den Anspruch auf begleiteten Freitod in Deutschland geht. Der Witwer einer hoch querschnittgelähmten Frau, die ständig künstlich beatmet werden musste, hatte sich darüber beschwert, die Bundesrepublik Deutschland habe sich geweigert, ihr das not- wendige Medikament für eine Freitodbegleitung in Deutschland zur Verfügung zu stellen, damit sie für ihren Freitod nicht in die Schweiz reisen müsse. Damit sei auch sein Familienleben nicht respektiert worden, weil er deshalb gezwungen gewesen sei, seine Frau für ihren Freitod in die Schweiz zu fahren, anstatt diesen am Wohnort durchführen zu können. Überdies hätten das Verwaltungsgericht Köln, das Oberverwaltungsgericht Münster und das Bundesverfassungsgericht sich geweigert, seine diesbezüglichen Kla- gen zu behandeln, wodurch sein Recht auf eine wirksame Beschwerde verletzt worden sei.

Der Strassburger Menschenrechtsgerichtshof hat gefunden, der Fall werfe schwer wie- gende sachliche und rechtliche Fragen auf, die eingehend geprüft zu werden verdienten.

Dignitas ist an dem Verfahren als «dritte Partei» beteiligt. Mit einem Urteil in der Sache selbst ist erfahrungsgemäss in einigen Monaten zu rechnen.

Die Entscheidung des Gerichtshofs, auf Englisch (Link)


10. Juni 2011

Im Berliner Tagesspiegel hat Ludwig A. Minelli in einem Meinungsartikel am Freitag, 10. Juni 2011, dargelegt, dass der Beschluss des Bundesärztetages in Kiel, Ärztinnen und Ärzten jegliche Beihilfe zu einem Freitod von Patientinnen oder Patienten zu verbieten, sowohl gegen das deutsche Grundgesetz als auch die Europäische Menschenrechts- konvention verstösst. Landesärztekammern, die öffentlich-rechtliche Körperschaften sind, müssten dieses höhere Recht beachten und dürften demzufolge dieses Verbot nicht in ihre für Ärztinnen und Ärzte verbindlichen Berufsregeln aufnehmen. Sollte dies dennoch geschehen, wird den Betroffenen geraten, dies gerichtlich anzufechten.

Der Suizidhilfe-Beschluss des Ärztetages verletzt das Grundgesetz (Link)


16. Mai 2011

DIGNITAS dankt den Zürcher Stimmberechtigten
und fordert endlich eine wirksame Suizidversuchs-Prophylaxe

Der Verein «DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben» dankt im Namen aller Menschen, die heute und in Zukunft Hilfe benötigen, den Zürcher Stimmberechtigten für ihre eindeutige und liberale Haltung zu Fragen der Sterbehilfe, wie sie in den beiden Abstimmungsresultaten vom 15. Mai 2011  zum Ausdruck gekommen ist. Gleichzeitig mahnt DIGNITAS die Behörden von Bund und Kantonen, endlich dort dem Schutz menschlichen Lebens Aufmerksamkeit zu schenken, wo dieses in aussergewöhnlich grossem Ausmasse gefährdet ist.

Der Bundesrat hat schon 2002 dargelegt, die Zahl der Suizidversuche in der Schweiz liege jährlich bei bis zu 67'000 [Fussnote 1] (was in der Grössenordnung der Bevölkerung einer Stadt wie Luzern oder St. Gallen oder eines Drittels des Kantons Basel-Stadt entspricht!). Die Zahl der Suizidversuche sei somit etwa fünfzigmal grösser als die Zahl der festgestellten Suizide. Trotz eines im Juni 2002 von Nationalrat Hans Widmer (SP, LU) eingereichten Postulates [Fussnote 2] hat der Bundesrat bisher jedoch nichts unternommen, um endlich eine wirksame Suizidversuchs-Prophylaxe zu schaffen. Stattdessen ist seit 2002 sowohl seitens des Bundesrates als auch seitens zahlreicher Medien das Thema der gerechtfertigten und durch Organisationen sorgfältig begleiteten  Freitode in Verkennung der wirklichen Haltung der grossen Mehrheit der Bevölkerung zumeist unsachlich hochgespielt und verzerrt dargestellt worden.

DIGNITAS hält es für dringend geboten, die bisherigen Anstrengungen zur Vermeidung von unbedachten Suiziden (Suizidprophylaxe) endlich durch eine wohl durchdachte Politik zur Vermeidung von Suizidversuchen (Suizidversuchs-Pro­phy­la­xe) zu ergänzen.

[1] Antwort des Bundesrates vom 9. Januar 2002 auf die Einfache Anfrage Andreas Gross betreffend Suizide und Suizidversuche (Link)

[2] Postulat Widmer betr. Suizidprävention vom 13. Juni 2002 (Link)


Abstimmungsresultate gemäss dem Statistischen Amt des Kantons Zürich (PDF)

 

Ein Blick in die Medien (Links):

Neue Zürcher Zeitung: Absage an die Moralisten

Schweizer Fernsehen DRS, Schweiz aktuell (ab der 8. Minute des Beitrags)

Tages Anzeiger: «Die Sektenbrüder wurden weggefegt»

Ärzte Zeitung: Bürger in Zürich lehnen Stopp der Sterbehilfe ab

Radio Vatikan: Kardinal kritisiert Sterbehilfe-Entscheidung

Zürcher Oberländer: Deutliche Abfuhr für Sterbehilfe-Initiativen

frei denken: Klares Bekenntnis zur Sterbehilfe muss Vorgabe für EJPD sein

Blick: Weiterhin Sterbehilfe im Kanton Zürich

Schweizer Fernsehen DRS, Tagesschau: Interview mit Ludwig A. Minelli

tsr info.ch: Les Zurichois refusent de limiter l'aide au suicide

Der Tagesspiegel: Abstimmung über Sterbehilfe in der Schweiz

Vedic Views on World News: Swiss say no to euthanasia restrictions

Neue Zürcher Zeitung: Klares Signal nach Bern

Freidenker-Vereinigung der Schweiz: Stopp dem religiösen Fundamentalismus

Schweizer Fernsehen DRS: Ein Signal nach Bundesbern


 

 

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«Unser Ziel? Irgendwann zu verschwinden»

Interview mit L.A. Minelli

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Zeitschrift
Mensch + Recht

Die aktuelle Ausgabe
Nr. 143, März 2017

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«Deutsche Politik
und Sterbehilfe»

Artikel von L.A. Minelli in
«Aufklärung und Kritik»

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«Die letzte Reise»

Ein Erlebnisbericht
von Lea R. Söhner

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Stellungnahme von
DIGNITAS zuhanden der
Enquetekommission
«Würde am Ende des
Lebens» in Österreich

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