Information für Medienschaffende

Der gemeinnützig tätige Verein «DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben» erhält zahlreiche Anfragen von Medienschaffenden weltweit zu Entwicklungen und Geschehnissen im Zusammenhang mit Sterbehilfe allgemein und mit der Tätigkeit des Vereins. DIGNITAS schätzt das Interesse und kann dank über 20jähriger internationaler Erfahrung in Förderung und Erhalt von Wahlfreiheit und Selbstbestimmung im Leben und am Lebensende fundiert Stellung nehmen und damit zur Information und Aufklärung einer breiteren Öffentlichkeit beitragen.

DIGNITAS legt Wert auf eine konstruktive und der Wahrheit verpflichtete Medienarbeit. Qualität geht dabei vor Quantität. DIGNITAS ist zurückhaltend mit der Beantwortung von Anfragen, die mit der Tätigkeit des Vereins wenig zu tun haben und/oder bei denen es um die Beurteilung von Einzelfällen geht. Ebenso wenig gibt DIGNITAS Auskunft über Belange, die Vereinsmitglieder betreffen. Fragen, die durch eigene Recherche auf der umfangreichen DIGNITAS-Webseite beantwortet werden können, werden nicht bearbeitet.

DIGNITAS ist der Auffassung, dass in der Medienberichterstattung über die Suizidhilfe Einzelschicksale zwar durchaus ihren Platz haben sollen. Diese müssen jedoch sachlich und inhaltlich korrekt dargestellt sein und eine Einordung in den Gesamtkontext erlauben. DIGNITAS beteiligt sich nicht an spekulativen und/oder voyeuristischen Beiträgen und Sendeformaten, die nach Ansicht von DIGNITAS hauptsächlich der Emotionalisierung, Unterhaltung und/oder Skandalisierung dienen.

DIGNITAS ist in erster Linie seinem Vereinszweck und den Bedürfnissen seiner Mitglieder und der vielen Anfragenden in Not verpflichtet. Ziel der Medienarbeit sind Aufklärung, sachgerechte Information und die Erläuterung der Zusammenhänge betreffend der Tätigkeitsfelder des Vereins, wie beispielsweise Suizid- und Suizidversuchsprävention, Beratung zu Vorsorge, Palliative Care etc. Kurzformate und Tagesjournalismus sind dafür kaum geeignet.

Auf der Webseite von DIGNITAS findet sich eine Fülle an Informationen über die Tätigkeit von DIGNITAS, insbesondere die nationale und internationale juristische und politische Arbeit für die Förderung und den Erhalt von Wahlfreiheit und Selbstbestimmung im Leben und am Lebensende, sowie Voraussetzungen und Abläufe im Zusammenhang mit Freitodbegleitungen. Diese Webseite ist die einzige offizielle und zuverlässige Informationsquelle von und über DIGNITAS.

DIGNITAS ist bereit, Medienanfragen zu prüfen und gegebenenfalls mit Hintergrund-informationen zu einer fundierten Berichterstattung beizutragen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Vorliegen einer schriftlichen Anfrage (per E-mail an dignitas[at]dignitas.ch) mit einer Erläuterung von Format/Rahmen, Ziel und Thema/Umfang des geplanten Beitrages;
  • der geplante Beitrag lässt genügend Raum für sachgerechte und dem Thema angemessene Aussagen;
  • der/die Medienschaffende hat sich in das Thema eingearbeitet und soweit recherchiert, dass eine Zusammenarbeit in einem angemessenen Zeitrahmen stattfinden kann.

DIGNITAS behält sich vor, auf einzelne Anfragen nicht zu reagieren, insbesondere von Journalisten und Medienhäusern, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen und/oder sich nicht an zuvor getroffene Abmachungen halten.

Bitte beachten: Die Medienberichterstattung im Zusammenhang mit Suizid erfordert grosse Sensibilität und die Verwendung einer korrekten Terminologie.

Schweizer Journalisten empfehlen wir die Lektüre des Leitfadens für Medienschaffende von IPSILON - Initiative zur Prävention von Suizid in der Schweiz
www.ipsilon.ch/de/medien/medienguidelines.cfm

sowie der Richtlinie 7.9 des Journalistenkodex des Schweizer Presserats
https://presserat.ch/journalistenkodex/richtlinien/

Deutsche Journalisten weisen wir auf den Kodex des deutschen Presserates hin, insbesondere den Punkt 8.7.
https://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/

Österreichische Journalisten weisen wir auf den Ehrenkodex für die österreichische Presse hin, insbesondere den Punkt 12.
https://www.presserat.at/

 
 

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«Unser Ziel? Irgendwann zu verschwinden»

Interview mit L.A. Minelli

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Die aktuelle Ausgabe
Nr. 152, Juni 2019

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«Deutsche Politik
und Sterbehilfe»

Artikel von L.A. Minelli in
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von Lea R. Söhner

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