Suizid- und Suizidversuchs-Prävention

DIGNITAS befasst sich intensiv mit Fragen der Suizid- und Suizidversuchs-Prävention. Der Umstand, dass in der Schweiz jährlich bis etwa 66’650 Suizidversuche scheitern – in Deutschland sind es bis zu 503'000 – verlangt dies. Viele Personen schädigen sich dabei schwer und nachhaltig körperlich und oft auch geistig, mit schwersten emotionellen und finanziellen Folgen für sich selbst, ihre Familien, aber auch das Gesundheitswesen und die Volkswirtschaft.

Dazu gehört, dass das Suizidgeschehen als solches aus dem Tabu-Bereich, in dem es sich befindet, herausgelöst und offen diskutiert wird. Ähnlich wie bei Fragen des Schwangerschaftsabbruchs wird es dabei nie nur eine und die ideale Lösung des Problems geben. Doch ist es unsere Pflicht, nach einer optimalen Lösung zu suchen. DIGNITAS prüft in jedem einzelnen Fall, ob einem Menschen nicht besser zum Leben anstatt zum Tode hin geholfen werden kann.

 

 

 

Zum Welt-Suizidpräventionstag 10. September 2016 lancierten die Schweizerischen Bundesbahnen SBB in Kooperation mit dem Kanton Zürich die Kampagne «Reden kann retten», die suizidgefährdeten Personen helfen will - insbesondere im Zusammenhang mit Schienensuiziden.

Webseite der Kampagne:  www.reden-kann-retten.ch

Artikel in der NZZ (Link)


Etwa 800 Menschen begehen jedes Jahr auf den Schienen in Deutschland Suizid. Jeder der 20.000 Lokführer der Deutschen Bahn erlebt das im Laufe seines Berufslebens durchschnittlich zwei bis drei Mal.

Artikel in der Ärztezeitung (Link)


Der Kanton Zürich lancierte zum Welt-Suizidpräventionstag am 10. September 2015 ein breit gefächertes Suizid-Präventionsprogramm

Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ (Link)

Webseite Suizidprävention Kanton Zürich (Link)


Bundesamt für Statistik BFS: Todesfälle durch Suizid pro 100'000 Einwohner/innen

Statistik Suizidrate 1970 - 2012 (Link) nach dem MONET-Indikatorensystem (Link)


Grafik: Gescheiterte Suizidversuche, Suizide und «Freiwillige Abschiede»
in Deutschland - Zahlen des Jahres 2013
(PDF)


«Der Preis der Verzweiflung -
Über die Kostenfolgen des Suizidgeschehens in der Schweiz»

Wie hoch sind die sozialen oder volkswirtschaftlichen Kosten, welche des Suizidgeschehens in der Schweiz nach sich zieht? Wie hoch ist der Preis der Verzweiflung, der jedes Jahr auf Grund der rund 1300 Suizide und den Zehntausenden von Suizidversuchen bezahlt werden muss? Die Antworten finden sich in dieser Studie (PDF)

Ausatz zur Studie in «Kriminalistik-Schweiz» - Unabhängige Zeitschrift für die kriminal- istische Wissenschaft und Praxis, Ausgabe Nr. 3/2014, Seiten 180 - 188 (PDF)


Grafik: Gescheiterte Suizidversuche, Suizide und «Freiwillige Abschiede»
in Österreich
(PDF)


«Darf der Staat Suizide verhindern?»

Um die hohe Suizidrate im Kanton Zürich zu senken, hat die Regierung kürzlich eine Reihe von Massnahmen angekündigt. Diese greifen aber zu kurz.

Interview mit Ludwig A. Minelli in der «Zürichsee-Zeitung» (PDF)


Bundesamt für Statistik: Assistierter Suizid und Suizid in der Schweiz 1998 - 2009 (PDF)


«Suizid-Prävention muss durch Suizid-Versuchs-Prävention ergänzt werden»

Vortrag von Ludwig A. Minelli am Kongress des Weltweiten Verbands der Organisationen für das Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende WFRtDS, in Zürich (PDF)


Informationen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Suizidprävention (Link)


Bericht des Bundesrates «Palliative Care, Suizidprävention und organisierte Suizidhilfe» vom Juni 2011 (Link / PDF)


Grafik: Gescheiterte Suizidversuche, Suizide und «Freiwillige Abschiede»
in der Schweiz
(PDF)


Das Thema «begleiteter Suizid» ist sehr präsent. Weniger gesprochen wird über die jährlich bis zu 67'000 Suizidversuche, die zahlenmässig weit wichtiger sind. Notwendig wäre deshalb eine Suizidversuchs – Prophylaxe.

Artikel von Ludwig A. Minelli in «plädoyer» 4/2011, Seiten 14 - 15 (PDF)


Artikel zum Thema in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 20. November 2004 (PDF)


Einfache Anfrage Andreas Gross im Schweizer Nationalrat zu Suiziden und Suizidversuchen (Link)


Suizid und Suizidprävention in der Wikipedia (Link)


Anlaufstellen für suizidale Menschen und ihr Umfeld:

KLARTEXT! Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Suizid  www.anlaufstelle-suizid.ch

Beratungstelefon 143 - die Dargebotenen Hand  www.143.ch

Beratungstelefon 147 der Pro Juventute ür Kinder und Jugendliche  www.147.ch

Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid  www.verein-refugium.ch

Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils  www.nebelmeer.net

 
 

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Interview mit L.A. Minelli

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