Testimonials – Unsere Mitglieder haben das Wort

„Ich setze mich sehr für das Respektieren des Willens der Menschen ein. Das Ende des Lebens, sei es bedingt durch Krankheit oder eigenem Bedürfnis ist alleinige Angelegenheit des betroffenen Menschen. Niemand hat das Recht in dieser Frage mitzubestimmen. Lösungen die human sind und nicht fremde Menschen belasten (vor den Zug springen zum Beispiel), sind zu unterstützen. DIGNITAS denkt da wie ich und darum bin ich Mitglied. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg im Bemühen, Menschen in dieser schwierigen Frage zu unterstützen.“

Curt Weisser, Schweiz

 

„Ich unterstütze seit ca. 15 Jahren Ihre Arbeit und tue das ausgesprochen gerne. Meine Mutter hatte seit ich denken konnte Suizidgedanken und hat den Suizid dann auch irgendwann vollzogen. Das ist jetzt 23 Jahre her. Wenn es damals schon Ihren Verein gegeben hätte, hätte sie sich bestimmt an Sie gewendet und ggf. nicht so einen leidvollen Tod gehabt. Ich unterstütze auf jeden Fall Ihre Auffassung, dass Menschen über ihre Suizidgedanken sprechen dürfen müssen, ohne dafür in die Psychiatrie eingeliefert zu werden. Durch das Sprechen darüber können Wege aus der Krise gefunden werden! Ich hoffe, dass Ihr Verein und Ihre Arbeit zur Freitodbegleitung noch lange existieren!“

I.W., Deutschland

 

„Ich bin seit vielen Jahren bei DIGNITAS, weil ich die Idee zeitgemäss , wichtig und gut finde. Zudem bewundere ich Hr. Minelli wie er mit viel Rückgrad diesen steinigen Weg beackert und sich von den wechselnden Meinungen der Justitz und Politik nicht beeinflussen lässt. Jedes Land müsste solche Institutionen wie Dignitas haben. Weiter so. Sie haben meine volle Unterstützung und herzlichen Dank an das ganze Team.“

Josiane van Voornveld, Spanien


„Im Zusammenhang mit der Sterbebegleitung für ein Familienmitglied konnte ich mich von der unerhörten Professionalität, rechtlichen, medizinischen und ethischen Korrektheit und Gewissenhaftigkeit vom ersten Kontakt bis zum völligen Abschluss der Sterbebegleitung überzeugen. Wir sind DIGNITAS zu grossem Dank verpflichtet!“

H.S., Schweiz

 

„Ich bin Mitglied, weil

1. Vor vielen Jahren hat DIGNITAS eine junge Frau begleitet und es ihr auch finanziell ermöglicht, dass sie in ihr Leben zurückgekehrt ist statt es aufzugeben

2. Viele Menschen, die dann den Bescheid bekommen, dass sie menschenwürdig sterben dürfen, davon keinen Gebrauch machen. Sie haben die Sicherheit und eine Wahl.

3. Vielleicht komme ich selbst irgendwann in diese Situation und ich möchte auch die Wahl haben, menschenwürdig zu leben bzw. zu sterben.“

B.S., Deutschland

 

„Mit Mitgefühl und mit Rationalität widmen sich die beteiligten Personen einer Aufgabe von höchster Priorität für Menschen, die an ihrem Lebensende stehen. Probleme werden nicht nur nebulös angedeutet, vielmehr werden sie bedacht und ausgesprochen. Es findet eine Auseinandersetzung mit der öffentlichen Meinung statt usw. Und dem folgt - davon gehe ich aus - eine praktikable Verwirklichung der Hilfe, sollte der Notfall eintreten.

Natürlich kann ich nur auf der Basis meiner bisherigen Kenntnisse urteilen. Auf dieser Basis aber möchte ich sagen: Wenn ich jemandem vertraue, und ich vertraue nicht leicht, dann vorrangig dieser Organisation.“

A.S., Deutschland

 

„Vor Jahren wurde ich Mitglied bei DIGNITAS, weil mir die Ziele des Vereins einleuchteten, gefielen und ich sie unterstützen wollte. Dignitas ist eine notwendige Organisation, deren Ziel es ist, den Menschen das Recht zu verschaffen, frei zu entscheiden, wann und wie sie aus dem Leben scheiden wollen. Weder der Staat noch die Kirche sollten das Recht haben, diese Entscheidung zu beeinflussen oder in Frage zu stellen. Es wird wahrscheinlich eine geraume Zeit dauern, bis DIGNITAS ihr Ziel erreicht, dass viele Staaten in der Welt ihren Bürgern dieses menschliche Grundrecht ohne Einschränkung zugestehen werden.“

K.S., USA

 

„In Österreich wird durch eine vorsintflutlichen Gesetzgebung pro Jahr ca. 3000 Personen das Recht verwehrt, ihr Lebensende selbst zu bestimmen und aktive Sterbehilfe, wie sie etwa in Holland oder Belgien möglich ist, in Anspruch zu nehmen. Ich schäme mich zutiefst für mein Heimatland, aus dem Menschen flüchten müssen, wenn sie ihr Recht auf Freiheit in Anspruch nehmen, um meist schweren physischem oder seelischem Leid zu entgehen. Trotz jahrelangen Nachdenkens und Studiums einschlägiger Literatur habe ich noch kein einziges triftiges Argument gefunden, weshalb jemand in unmoralischer Weise geschädigt werden sollte, wenn ein Mensch aus freiem Willen nicht mehr leben und leiden will und entsprechend handelt. Das Leiden für die Hinterbliebenen ergibt sich ausschließlich aus der intoleranten Reaktion und der Gesetzgebung von Gesellschaften, in denen religiös begründete totalitäre Dogmen den Handlungsspielraum ihrer Bürger beschneiden. Vor diesem Hintergrund gratuliere ich dem Team von DIGNITAS für ihren Mut, gegen einen oft unüberwindbar scheinenden Widerstand anzukämpfen. Und ich gratuliere unserem Nachbarland der Schweiz zu einer liberalen Gesetzgebung und einer liberal denkenden Bevölkerung, die bisher noch alle Angriffe auf das Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende abgelehnt hat.“

Alois Schöpf, Österreich

 

„Ich habe Zeit meines Lebens für alles selbst Verantwortung übernommen. Das hat mich, nach meiner Anschauung, zum Menschen gemacht. Ich möchte dieser Mensch bleiben, auch wenn ich alt und wahrscheinlich krank und hilflos werde. Zu dem Zeitpunkt verliert der Mensch sehr vieles an Gewohntem und Vertrautem. Das ist sicher oft schwer zu ertragen. Was ihm bleibt, ist sein Wert und seine Würde. Beides darf man ihm nicht nehmen. Für mich heisst das, auch meinen Tod bestimmen zu dürfen. Egal, ob ich die Möglichkeit schlussendlich wahrnehme oder nicht. Die Freiheit sollte Jeder haben dürfen. Wir müssen ein Leben lang gut und schlecht für uns entscheiden. Da darf es keine Entmündigung geben, indem Fremde darüber bestimmen können, ob wir sterben dürfen oder nicht.“

Monika Falk, Schweiz

 

 
 

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Sehens-Wert


«Unser Ziel? Irgendwann zu verschwinden»

Interview mit L.A. Minelli

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Mensch + Recht

Die aktuelle Ausgabe
Nr. 147, März 2018

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Stellungnahme von
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«Deutsche Politik
und Sterbehilfe»

Artikel von L.A. Minelli in
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Ein Erlebnisbericht
von Lea R. Söhner

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